Freitag, 30. Januar 2009

galaxies

MUSS - MEINE - KLAPPE - HALTEN...


....DRINGEND.....

Mittwoch, 28. Januar 2009

"schau auf dich"

oder übersetzt:



prüfungen sind aus, arbeiten sind noch abzugeben, aber irgendwie kann ich mich über nichts freuen und könnte mich über vieles beschweren. meine prüfungen sowie noten interessieren mich irgendwie einen dreck, hauptsache, das ganze liegt hinter mir: dieses semester war ganz vielerlei gründig "furchtbar" (o-ton klein a., die ich immer mit b statt p ausspreche - sorry!).
heute war so ein tag, an dem ich mir dachte, "warum tu ich mir das an?" - da wäre so vieles das ich aufzählen könnte aus meinem alltag, das mich derzeit sehr sehr nervt, aber es auszusprechen wäre weit verletzender und verherender als es einfach so nur so ein paar tage vor mich hinzudenken.
also denke ich mir: hach... und erwarte, dass sich etwas tut und bewegt (und kapiere nicht, dass ich mich wie immer erst selbst bewegen muss).

denn ich kann
- den mund wieder aufmachen (und ich nehme mir so schwer vor, die leute doch einfach mal machen zu lassen!!!)
- wieder mehr sport machen (derzeit kommt der zu kurz..)
- mich von meiner mutter mehr lösen, damit sie mir nicht mehr so viel fehlt, wenn sie weg ist
- einfach mal die "faule" sein.


ich kann. bestimmt.

WILL ICH?????????

Freitag, 23. Januar 2009

wie der vater, so der sohn

oder: schönheit wird vererbt, narben aber auch

mir wird bewusst, dass ich heute zwei beispiele von vererbung erlebt, und eines wieder hervorgerufen habe.

  • unser erstes gespräch über seine eltern.
"mein vater tut eigentlich immer das, was er will" sagt er. "und deine mutter leidet darunter?" frage ich. ich erinnere mich genau an meine wortwahl damals. er schweigt zuerst und denkt nach.. "hmm.. ja. aber .. das passt schon so." sagt er, lächelt, schaltet in die dritte zurück und gibt vollgas. und tut mit mir, was er will.


  • den vater eines verehrten kennenlernen und wissen, woher er sein wesen hat
(ich rede jetzt schon von einer anderen person) als ich in das haus seines vaters eintrat, kam mir vor, als würde ich seine vergangenheit wie gegenwart betreten. beide male ein männerhaushalt (auch wenn in einer der beiden häuser auch ein weibchen wohnt; es ist doch eindeutig ein männerhaushalt). dieselben pflegeprodukte! hunderte davon! eine eindeutige positierung zu kunst; altem; neuem. "von da kommst du also", und auch "von dem kommst du also". und den charme hast du sicher auch von ihm, stimmts? (und sein vater könnte meiner ansicht nach james bond spielen.)

  • it's not my fault, it's theirs
leute, die ihre väter verachten, werden entweder
- wie ihr vater oder
- das komplette gegenteil.
heute hast du, mein freund, wieder einmal bewiesen, dass du vollkommen fähig bist, gleich dumm zu denken und dich gleich primitiv und unwürdig zu verhalten, wie es dein vater auch tut.wie eric papilaya(falls man ihn so schreibt) einmal sagte "du hast meinen respekt so lange, bis du ihn dir verspielst":
HÖR BESSER AUF ZU SPIELEN.



alle beteiligten meines beispiels sind zwischen siebendundzwanzig und zweiunddreißig jahren alt. zufall?


irgendwie gehören sie alle der "alten" generation an, einfach, weil sie alle das kriegen, was sie wollen.


Dein Vater ist kaputt
aber du bist es nicht
Zerbeult und verbogen
und vielleicht nicht ganz dicht
Aber irgendwo darunter bist du seltsam o.k
Beinah unversehrt unter allem, was weh tut


Deine Mutter ist kaputt
aber du bist es nicht
Du trägst dieselben Verbände
Schicht über Schicht
Aber irgendwo darunter
bist du längst schon verheilt
Du hast viel zu lang
ihre Wunden geteilt
(Wir sind Helden)


zeit sich zu lösen...

Montag, 19. Januar 2009

if i survived today... i'll survive tomorrow!

lass mich die welt durch deine augen sehen -

meine welt wird mir zu klein

Freitag, 16. Januar 2009

und immer noch bleibt sie konzertkönigin



Sie hebt die Hände hoch und beginnt zu klatschen. "Ich bin dabei, wenn ihr dabei seid!" sagt sie und sieht ins Publikum.


".... UND IHR SEID DABEI!"

Ich liebe MIA. :)

Dienstag, 13. Januar 2009

zu müde für das alles hier

Bevor du dich versiehst

"Vor einer Stunde wolltest du noch zu mir kommen!" sagt er, verwirrt. Empört darüber, dass ich statt dessen sage, dass ich eigentlich nicht will.

sind wir komplett verändert

"Aber ich will dich nicht", versuche ich zu sagen. "Ich dachte, ich könnte es, aber es geht nicht."

Bevor die Musik endet

Was bleibt also? Dein kaltes "Aha." Vielleicht verstehst du irgendwann, dass man so keine Bücher schreiben kann und auch nie viel Verständnis und Kommunikation gewinnen wird.

bevor das Licht angeht

..bleiben wir im Dunkeln im Wissen über einander?

Solang die Zeit reist

.. sollte ich endlich schlafen?

bevor Gewissheit uns unterbricht

Sag schon mal "Tschüss" zu den Leuten hier,
wir hoffen, dass sie nicht mehr von dir lesen werden.

Bevor wir anfangen uns zu erinnern passiert, was gerade möglich ist

Montag, 12. Januar 2009

scary world theory

du kannst mich so zum lachen bringen - doch nie mit absicht.
du weinst über dinge, die ich nicht verstehe - und nie werde.
wir sprechen smalltalk. ich gebe zu, ich habe ihn vermisst.aber darüber hinaus sind wir nie gekommen.
ich könnte dich anlügen, oder du mich - aber dazu sind wir wohl gerade nicht bereit.
wir wollen aber auch nicht darüber reden.

es bleibt der smalltalk. nichts sagen, nichts falsch machen.

ich will eigentlich garnicht. ich will eigentlich garnicht. ich will eigentlich garnicht. ich will eigentlich garnicht. ich will eigentlich garnicht.

fragt sich, wann wir es uns einander wieder sagen.
(und ich bin überzeugt davon, dass auch du eigentlich garnicht willst.)

manchmal bekommen wir komische vorschläge für unser leben.
und obwohl es nur auf unser tun ankommt, geben wir einfach allem anderem die schuld.

Samstag, 10. Januar 2009

lets take a walk outside

Es ist das übliche primitive Gebräu aus Angst, Ranküne und Ressentiment. Sie verachten Ausländer, Linke und Frauen gleichermaßen, und das, obwohl sie auf alle drei Gruppen bitter angewiesen sind: Die Fremden brauchen sie als Arbeiter für ihre Fabriken; die Linken als Sündenböcke für die Missstände im Land; und die Frauen als Betthäschen zum Beweis ihrer Männlichkeit.


Sogar die Regierung in Rom bekundete mittlerweile ein gewisses Interesse an Mr. X und seinen.. die Rechte nannte es "Ideen", während die Linke von "Meinungen" sprach.

Wo auch immer: Rom oder sonstwo -
letztendlich immer das selbe

Mittwoch, 7. Januar 2009

don't you wish for someone

Hör es dir an. Lass es im Hintergrund laufen.

Heute mag irgendwie nichts so richtig.. vielleicht, weil ich spüre, bald jemanden, der mir im Herzen ist, bald in körperlicher Entfernung stehen wird. Vielleicht, weil ich mich allein fühle; vielleicht, weil ich als Freundin auch lernen muss, dass Ratschläge "Schläge"sind. Ich lerne von mir selbst immer wieder, dass ich kein so guter Zuhörer bin, wie ich mir oft selbst zugesagt habe. Ich kann mit meiner Meinung nicht hinter den Berg halten. Sollte ich aber öfter mal in Erwägung ziehen. Die Uni hat wieder angefangen und die Prüfungen stehen an. Da dieses Semester wie mir so oft schon vorgesagt "das härteste bisher" ist, so ist das Ende des Semester wie so eine fette explodierende Bombe für mich. Drei Sprachen; Seminararbeiten, das Erscheinen unsrer Zeitung, Arbeitsaufträge; Mathe (Statistik) .. und wann bewerbe ich mich für Sommerjobs? Und: wohin will ich denn?

Heute fühle ich mich, als hätte ich das nicht unter Kontrolle. Kein fremdes Gefühl - nur manchmal nervt es..


Don't you wish for someone

To pull you on a string
Down from atmospheres
Down into a clearing
To kiss and box your ears?



Laura Veirs geht heute als die ultimative Versteherin für mich hervor.

Montag, 5. Januar 2009

bb: bin bekloppt

ich steh derzeit auf lauter low-budget-productions von low-known-television:

da wäre zum beispiel das hier und das hier.

ehrlich, davon wird man recht süchtig :)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Vorsatz 2009

"Wie gesagt, er ist noch jung, kann sich also so oder so entwickeln."
"Soll heißen?"
"Soll heißen, er könnte ein guter Offizier werden: Seinen Untergebenen hat er ein bisschen hochfahrend behandelt, aber er war mit ihm im Krankenhaus und hat dafür gesorgt, dass der Junge ein paar Tage Urlaub bekam", sagte Brunetti.
"Und diese Stiefel gewöhnt er sich ja vielleicht irgendwann ab."
"Oder?"
"Oder er wächst sich zu einem absoluten Ekel aus und macht allen Scherereien."
[...]
"Wie ist dein Eindruck?"
"Ich glaube", antwortete Vianello, ohne zu zögern, "der Mann ist in Ordnung."
"Und wieso?"
"Weil er Sergio geholfen hat, das Gitter hochzuschieben, und weil er zu dem Schwarzen "bitte" gesagt hat."
"Stimmt, das hat er." Brunetti nippte nachdenklich an seinem Wein. Auch ihn hatte Marvillis Zuvorkommenheit angenehm berührt. "Hoffen wir, dass du recht behälst", meinte er nur.
(Donna Leon in: Lasset die Kinder zu mir kommen, 2004)

Mein Vorsatz der letzten Jahre und auch diesem hier:

Sei immer freundlicher als dein Gegenüber.

Sag "bitte" und "danke". Meine es auch!

Alles kommt auf dich zurück. Actio est reactio.